JFF AIDAdiva 2007

Gruß vom Kapitän

  • Hallo ihr Lieben,


    hier also mal der Anfang meines Reiseberichts. Den Urlaub habe ich mit meiner sehr guten Freundin Yvonne verbracht, die ich übrigens auf eigene Verantwortung 2006 schon mit auf "> geschleppt habe. Das Ergebnis könnt ihr euch ja denken...es war klar, dass wir dieses Jahr wieder dabei sind :)
    Mein Bericht ist ein bißerl arg ausführlich...werde mich für den Rest kürzer halten...versprochen! :D



    Auf dem Weg nach Hamburg! (29.04.07)


    Früh an diesem Morgen, so gegen halb sechs, legte der Wecker mit einem solchen ohrenbetäubenden Piepsen los, dass wir vor Schreck fast den Kaffee in der Tasse verschütteten. Wie immer vor unserem Urlaub waren wir auch heute vor Aufregung eine halbe Stunde früher als geplant aus den Betten gefallen und hatten total vergessen den Wecker auszustellen...die Nachbarn werden es uns gedankt haben.
    Nach einem Dusch-Anzieh-styl-Marathon und –Haben-wir-alles-rundumcheck war es Zeit in Richtung Bahnhof aufzubrechen!
    Dort angekommen nahmen wir gleich den korrekten Platz am Bahnsteig ein um auch ja direkt in unserm vorreservierten Abteil zu landen. Gesagt, getan!
    Nachdem der Zug nun seine Fahrt gen Norden aufgenommen hatte, war es für uns an der Zeit den so lange herbeiersehnten Urlaubsstart gebührend zu begießen. Die zwei extra dafür mitgenommenen Sektfläschchen waren zwar schon nicht mehr ganz kalt, aber das störte uns nicht im Geringsten.
    Die nächsten Stunden verbrachten wir damit zu, Musik zu hören, Rätsel zu lösen oder einfach ein bisschen zu dösen.
    In Frankfurt stieg ein Ehepaar im mittlerem Alter zu, die die Sitzplätze direkt gegenüber von uns am Tisch reserviert hatten.
    Ich war gerade völlig in das Ausflugsheftchen vertieft, um mich über diverse Landgänge zu informieren, als der Mann mich ansprach und fragte ob wir auch auf die "> gehen würden....nach einigen Sekunden des Gedankensammelns konnte ich seine Frage bestätigen und die restliche Fahrtzeit gab es kein anderes Thema mehr als sämtliche AIDA-erlebnisse auszutauschen. Es war so lustig, dass sogar alle Sitznachbarn mitlachten und sich köstlich über uns vier AIDA-Verrückten zu amüsieren schienen. Am Schlimmsten wurde es bei der Einfahrt in Hamburg zum Hauptbahnhof. Nichtsahnend schaute ich aus dem Zugfenster und ließ die Landschaft auf mich wirken, als plötzlich der unverwechselbare rote Kussmund auftauchte. Völlig unbeherrscht und natürlich für das gesamte Zugabteil hörbar rief ich den anderen zu, dass sie ganz dringend mal rausgucken müssen. Kaum hatten sie die "> erblickt, konnten auch sie nicht mehr an sich halten und so veranstalteten wir noch im Zug so eine Art AIDA-Welcometanz. Unsere Freude war nicht zu bändigen und um unser Ansehen brauchten wir uns jetzt ja auch keine Sorgen mehr machen.




    In Hamburg – Wo ist sie denn jetzt? (29.04.07)


    Endlich in Hamburg angekommen, haben wir gleich unser Hotel aufgesucht um das Gepäck loszuwerden. Da es direkt gegenüber des Bahnhofs lag, hatten wir keine Schwierigkeiten die nächstbeste S-Bahn Richtung Landungsbrücken auszukundschaften.
    Nach kurzen Fahrt standen wir an den Landungsbrücken und konnten unser Glück immer noch nicht fassen. Doch keine Zeit für Sentimentalitäten, unser einziges Bestreben bestand darin, endlich die AIDAdiva live zu sehen. Doch so sehr wir auch unsere Sehnerven bemühten, wir konnten sie nirgends entdecken. Ich schlug vor, dass wir doch auch erst mal ne Hafenrundfahrt machen können, die wir sowieso machen wollten und wenn wir sie da nicht sehen würden dann müssten wir uns später halt durchfragen.
    Gesagt, getan und wenig später saßen wir in einer kleinen schnuckeligen Barkasse mit einem echt hamburgischen Kapitän, der auch sofort ablegte und gleich die Frage stellte ob jemand Lust hätte, die neue "> zu besuchen.....was für eine Frage und die Antwort wurde ihm mit einem lauten und vielfachen „Jaaaaahhh“ auch sofort klargemacht.
    Nach einer kurzen Tour durch die Speicherstadt und vorbei an ein paar sehenswerten Schiffen im Hafen, machte sich die kleine Barkasse auf zum Cruiseterminal, der ein bisschen abseits lag. Unsere Anspannung wuchs Meter um Meter, den wir uns vorwärts bewegten. Ein paar Wasserkurven und Erklärungen des Captains später, war es dann endlich soweit und unser Traum aus Stahl lag in voller Schönheit vor uns. Die AIDAdiva sah von außen schon so majestätisch und einladend aus, dass wir am Liebsten sofort eingecheckt hätten...wie sollten wir das bloß noch bis zum nächsten Tag aushalten? Zum Glück hatten wir den Rest des Abends mit einem Besuch des Musicals „MammMia“ ausgefüllt, denn wer weiß was uns noch eingefallen wäre um wieder zu unserem Schiff zurückzukommen.



    Hamburg – Wo bitte geht’s hier zum Schiff? (30.04.07)


    Am nächsten Morgen, endlich der 30.04. nach dem Frühstück, brachen wir auf um noch eben eine Stadrundfahrt zu machen, denn das gehört schließlich dazu wenn man schon mal da ist. In so einem Oben-ohne-Bus wurde uns innerhalb von eineinhalb Stunden das wichtigste zur bedeutesten Hafenstadt Deutschlands erzählt und vor lauter Schauen und Staunen haben wir völlig vergessen auch ein paar Fotos zu schießen...Pech gehabt...!
    Mittags um halbeins war der Spaß zu Ende und wir wurden vor unserem Hotel abgesetzt. Durch einen Zufall haben wir mitbekommen, dass nicht wie in den Unterlagen steht, erst ab 16Uhr der Check-In startet, sondern um 13Uhr schon der Shuttlebus vom Bahnhof zum Terminal fährt. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen, schließlich hatten wir seit ihrer Kiellegung kein anderes Ziel als endlich dieses Schiff kennenzulernen.
    Haste was kannste haben wir noch eben die Koffer aus dem Hotel geholt und dem Wir-bringen-die-Koffer-zum-Schiff-und-auf-Kabine-Service übergeben, als wir kurze Zeit später auch schon im Bus saßen. Keine 5 Minuten später setzte dieser sich in Bewegung und wir konnten vor lauter Aufregung kaum mehr an uns halten.
    Zehn Minuten und damit Ewigkeiten später bogen wir endlich in die Straße zum Terminal ein und hatten freie Sicht auf das Schiff, welches wenige Wochen zuvor noch funktionsuntüchtig in der Werft auf ihren großen Tag wartete. Ein Gefühl von unbeschreiblicher Lebensfreude machte sich in uns breit als wir nach dem Check-In-Procedere endlich die Gangway ins Glück betraten. Der Geruch nach frischem Lack und Farbe stieg uns in die Nase und steigerte das Gefühl in diesem Moment etwas ganz Besonderes zu erleben.


    AIDAdiva – Unsere ersten Schritte (30.04.07)


    Kaum hatten wir also die letzten Meter des Aufstiegs zurückgelegt, als wir oben auch schon von den Bordfotographen mit einem „Welcome-to-AIDA-Picture“ begrüßt wurden. Nachdem wir auch das siegesgewiss hinter uns gebracht hatten, ging es jetzt darum endlich unsere Kabine zu besichtigen. Ganz vorsichtig betraten wir zum ersten Mal das Innere des Schiffes und wurden sofort von vielen freundlich lächelnden Mitarbeitern empfangen, die uns genau den Weg zu unserer Kabine beschrieben und bei Bedarf auch zeigten. Wow, was für ein Service, wir sind schwer beeindruckt.
    Ein paar Stufen, Schritte und Ecken weiter standen wir endlich vor der Kabine und öffneten ganz vorsichtig mit zittrigen und feuchten Händen die Türe. Wie aufregend...den ersten folgenden Atemzug kaum abwartend standen wir auch schon inmitten unserer Luxussuite (2 Bett-Innenkabine) und erforschten jede noch so kleine Ecke unserer eroberten Residenz. Freundlich und ansprechend eingerichtet mit geschmackvollen Farbkombinationen verziert bot diese Kabine ein absolut einladendes Ambiente. Yvonne war besonders vom in der Wand eingelassenen Flachbildschirm fasziniert, den man sowohl mit einer Fernbedienung als auch mit einer schnurlosen Tastatur bedienen konnte. Mit dem gegenseitigen Versprechen, dass wir das nachher auch wieder alles so vorfinden und es kein Traum war, starteten wir unsere Entdeckungstour auf diesem noch jungfräulichen Schiff.



    - Fortsetzung folgt - :D

    "Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie dir an!" (KT)

  • Das ist ja witzig, da reist ihr so weit nach Hamburg, wo wir gleich nebenan wohnen (Buxtehude und Björn in Bremen). Und Björn und Lina-Marie haben ja die zweite Woche die FAhrt gemacht. Zufälle gibt es !