Carnival unterstützt Hurrikan-Opfer auf den Bahamas

Carnival Liberty © Roderick Eime/Flickr


Die Zahl der extremen Naturkatastrophen nimmt durch den Klimawandel weltweit zu. Besonders die Menschen in der Karibik sind des Öfteren den verheerende Folgen von Hurrikans und Überschwemmungen ausgesetzt.


Besonders schlimm erwischte es diesen September die Bahamas, als Hurrikan "Dorian" über die karibische Inselgruppe zog. Dabei ließ der Wirbelsturm mit Windböhen von fast 300 Kilometern pro Stunde eine Schneise der Verwüstung zurück. Er gehörte damit zu den Hurrikans der gefährlichsten Kategorie fünf und forderte mindestens 50 Menschenleben.


Angesichts der anhaltenden dramatischen Lage wird die Reederei Carnival Cruise Line in der kommenden Woche mit zwei Kreuzfahrtschiffen in Freeport/Bahamas Halt machen, um Nahrung und Wasser sowie dringend notwendige Hilfsgüter für die betroffenen Menschen bereitzustellen. Der Reiseverlauf und die Zwischenstopps erfolgen anlässlich regulärer Kreuzfahrten von Carnival Pride und der Carnival Liberty.


Mit dieser humanitären Hilfsaktion wird die Kooperation mit der amerikanischen Reederei Tropical Shipping und der National Emergency Management Agency ergänzt. In der Zwischenzeit konnten bereits Lebensmittel und andere Hilfsgüter von den Bewohnern aus Florida per Containerschiff nach Freeport verschifft werden. Und die Zusammenarbeit sieht noch weitere Lieferungen vor.


Zudem haben die Carnival Foundation sowie die neun Kreuzfahrtmarken des Konzerns zusammen mit der Stiftung von Carnival-CEO Micky Arison und seiner Frau Madeleine finanzielle Unterstützung in Höhe von zwei Millionen US-Dollar für die Hurrikan-Opfer in Aussicht gestellt.


Auch die Mitarbeiter und Gäste der Reederei wurden aufgerufen, sich an den Unterstützungsmaßnahmen zu beteiligen. Dazu wird in den nächsten Tagen an den US-amerikanischen Einstiegshäfen der Reederei ein Spendenprogramm initiiert.

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