Keine Landausflug-Tickets mehr an Bord der AIDA Schiffe

AIDAluna, Foto © AIDA Cruises


Die Reederei AIDA Cruises wird zukünftig keine gedruckten Landausflug-Tickets mehr an seine Gäste aushändigen. Sämtliche Informationen für den betreffenden Ausflug können nur noch über das Bordportal oder auf den Bildschirmen in den öffentlichen Bereichen abgerufen werden. Für einen zuverlässigen Ablauf und zur Sicherstellung gültiger Buchungen fungiert stattdessen die Bordkarte als Ticket und wird vor Antritt des Ausfluges durch die Mitarbeiter an Bord gescannt.


Mit dieser Initiative wird die Rostocker Reederei laut eigener Angaben flottenweit 15 Tonnen Papier im Jahr einsparen – was zur Entwicklung der Green Cruising Strategie gehört. Zudem verfolgt AIDA das Ziel, die Zahl der Druckerzeugnisse weiter zu reduzieren, nicht zuletzt dank neuer Arbeitsformen und Nutzung digitaler Kommunikationsmittel.


Der Trend zeichnet sich schon länger ab. So werden zum Beispiel seit 2013 die Bordrechnungen nur noch auf Wunsch in ausgedruckter Form ausgehändigt. Auch die Zusammenfassung der über MyAIDA gebuchten Leistungen wie Landausflüge oder Spa-Anwendungen stehen seit September 2019 nur noch im neuen digitalen MyAIDA Reiseplan anstatt des gedruckten Kabinenbriefes zur Verfügung. Ebenso digital liegen die schönsten Urlaubsfotos an den Fotostationen, als auch Zeitungen und Zeitschriften in einem iKiosk vor.


Neben der Papierreduzierung ist man in Rostock stark darauf aus, Plastik und Einwegartikel an Bord, soweit möglich, vollständig zu vermeiden. Dazu zählen verschiedene Konsumartikel wie Einwegbecher und -deckel, welche den Mehrwegbechern im Zuge der AIDA Nachhaltigkeitsstrategie bereits weichen mussten. Dazu sucht man Einwegplastikbesteck vergebens. Auch Papiertragetaschen ersetzen seit 2013 die in Verruf geratenen Plastiktüten, während Trinkhalme oder Cocktailspieße aus biologisch abbaubarer Stärke beziehungsweise aus Holz im Umlauf sind. Selbst das Mikroplastik wurde in Kosmetik- und Spaprodukten verbannt. Darüber hinaus werden Gebäckbeigaben zum Kaffee unverpackt serviert und die gereinigte Wäsche aus der Wäscherei ohne Plastikhülle ausgeliefert.

    Kommentare 2

    • Sehr schön !

      Das trägt auf jeden Fall zur Urlaubsentspannung bei, wie wir auf unserer Reise im Oktober auf der AIDAbella festgestellt haben.

      Keine verlorenen Tickets im morgendlichen Gedrängel beim Auschecken. Entspanntere Crewmitglieder an den Bussen die nicht mehr in Wind und Regen (was ja auch mal vorkommt) krampfhaft Tickets festhalten und zählen müssen sondern, wie es sein soll , mit einem Lächeln einfach das Handy zum einscannen der Bordkarten hinhalten und auf einen Blick sehen können ob der Bus komplett ist. Daumen hoch.

    • Das kann doch nur ein Witz sein, oder? Wir haben die Karten gerne als Andenken mitgenommen. Einige dieser hängen noch heute in Bilderrahmen an der Wand oder zieren zahlreichen Fotoalben. Warum macht man sowas? *grmpf*

      Es gibt doch die Möglichkeit Recyclingpapier aus 100% Altpapier einzusetzen. Man, ich kann die Worte "Digital" und "Digitalisierung" überhaupt nicht mehr hören. Hier ist doch eindeutig der Profitgedanke Motor des Engagements. Hauptsache Kosteneinsparungen, nur anders verpackt. GEFÄLLT MIR NICHT!

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